Schon lange bevor Phuket ein weltweites Strandziel wurde, pulsierte Rawai bereits im Rhythmus der Andamanensee. Holzene Longtail-Boote reihte sich am Ufer aneinander, Fischer kehrten bei Sonnenaufgang mit frischem Fang zurück, und Familien lebten nach den Gezeiten statt nach Tourismuskalendern.
Am südlichen Rand des Strandes liegt eine der ältesten Fischergemeinden Phukets, Heimat der Urak Lawoi und Moken Meeresvolk, oft als Seegipsys bezeichnet.
Im Gegensatz zu den postkartenperfekten Badestränden anderswo auf der Insel war der Rawai-Strand schon immer eine Arbeitsküste, gefüllt mit verankerten Fischerbooten, Meeresfrüchteverkäufern und lokalen Fischern, die Netze für die nächste Fahrt auf See vorbereiten.
Trotz moderner Entwicklung und Wachstum des Tourismus bewahrt Rawai noch immer eine seltene Authentizität, bei der das Meer für die lokale Gemeinschaft eine Quelle der Identität, des Lebensunterhalts und der Erinnerung bleibt.